Geschichte

 

 

Rinchnach ist die älteste Kulturstätte des mittleren Bayerischen Waldes und wurde im Jahre 1011 vom Hl. Gunther, einem Benediktinermönch vom Kloster Niederalteich, mit dem Bau eines Klosters gegründet.
Gunther war bis zum Alter von 50 Jahren ein thüringischer Reichsgraf und trat erst dann als "dienender Bruder" ins Benediktinerkloster ein.
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Die Erinnerung an den Ortsgründer wird im "Klouster", so heißt Rinchnach im Volksmund, bis zur heutigen Zeit wach gehalten.

Nachfolgend einige Daten zur Geschichte von Rinchnach:

1011 Gründung durch Gunther als erste Siedlung des mittleren Bayerischen Waldes
1019 Weihe der ersten Kirche (Holzbau) durch Bischof Berengar aus Passau
1029 Schenkung (Grund und Boden) des Kaisers Konrad II. an das Kloster Rinchnach
1040 Rinchnach wird Probstei. Gunther zieht weiter nach Gutwasser (heute Dobra Voda) in Böhmen
1240 Rinchnach fällt an die Grafen von Bogen
1308 Rinchnach wird Lehen der Degenberger. Die Güter der Probstei werden beschnitten
1467/68 Plünderung Rinchnachs im "Böckler-Aufstand"
1488 Die Husiten brennen das Kloster und die Hofmark nieder.
1641 Überfall durch die Schweden. Die Pest wütet in Rinchnach
1703 Nach dem Einfall ungarischer Regimente verarmt Rinchnach gänzlich
1708 Wiederaufbau des Klosters durch die Niederalteicher Bruderschaft
1728 Abt Joscio baut die bis heute erhaltene Kirche
1803 Die Probstei Rinchnach wird durch die Säkularisation aufgehoben
1972 Gebietsreform mit Zusammenlegung der ehemaligen Gemeinden Kasberg, Ellerbach und Rinchnach zu einer Gemeinde
 

 

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